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Die Bundesrepublik Deutschland versinkt immer tiefer im Sumpf des grausamen Afghanistan-Krieges. Im Sommer d.J. wird erstmals eine Schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr die dort bereits stationierten ISAF-Verbände verstärken. Und in Berlin pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass bei der Verlängerung des Einsatzmandats im Herbst eine massive Truppenaufstockung vorgenommen werden soll.
Der Krieg in Afghanistan, den die USA und ihre Verbündeten vor fast sieben Jahren begonnen haben, verstößt gegen das Völkerrecht und tritt alle Gesetze der Menschlichkeit mit Füßen. In den meisten Regionen des Landes herrschen heute Warlords und Drogenbarone; Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Die ausländischen Truppen werden keineswegs als Befreier, sondern zunehmend als feindliche Besatzer gesehen, gegen die jeder Widerstand gerechtfertigt erscheint.
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Die Opposition ist sauer: Der Untersuchungsbericht über den Einsatz von Elitesoldaten in Afghanistan soll nicht veröffentlicht werden. VON ULRIKE WINKELMANN
Auf der zweiten Veranstaltung der Würselener Initiative für den Frieden zur Afghanistan-Problematik konnte Helene Klein im Namen des Vorbereitungsteams eine stattliche Zahl von Friedensfreunden im Saal Houben begrüßen. Für diesen Abend hatte die Initiative als Referenten den Aachener Militärseelsorger Dieter Spoo und den kürzlich aus Afghanistan zurückgekehrten aktiven Soldaten Christian Neumann gewinnen können. Mit Gerhard Diefenbach, dem langjährigen Vorsitzenden des ‚Aachener Friedenspreises’ lag die Moderation der Veranstaltung in bewährten Händen.
Die Würselener Initiative für den Frieden
zweiten Treffen unserer Afghanistan-Initiative
am Mittwoch, 23.April 2008, um 20 Uhr
im Saal der Gaststätte 'Houben' Sebastianusstr. 28
Zur Einführung in das Thema wird der Aachener Militärseelsorger Dieter Spoo über die Situation der deutschen Soldaten in Afghanistan berichten.
Im zweiten Teil des Abends wollen wir einen zweiten Offenen Brief an unsere Bundestagsabgeordneten richten.
Anschließend wollen wir über den Beitritt der Würselener Initiative für den Frieden zur Kooperation für den Frieden beraten.
Mit freundlichen Grüßen
das Vorbereitungsteam: